Er ist nur 49,9 x 96,7 x 80,4 mm klein und bringt gerade 243 Gramm auf die Waage. Doch das richtige Gewicht bekommen diese Angaben erst in Verbindung mit einigen technischen Details. Für eine überlegene Bildqualität sorgt die 3CCD Profitechnologie in Ver¬bindung mit dem Leica DICOMAR Objektiv und dem optischen Bildstabilisator (OIS). Der SDR-S100 zeich¬net im MPEG2-Format auf SD Karte auf, die auch unter extremen Bedingungen verlässlich arbeitet. Damit
ist der SDR-S100 der kleinste und leichteste 3CCD Camcorder der Welt (Stand August 2005). Wer den SDR S100 dabei hat, kann übrigens auf das Mit¬führen einer digitalen Fotokamera verzichten. Standbilder nimmt der SDR-S100 mit beachtlichen 3,1 Megapixel (2.048 x 1.512) auf.

Der SDR-S100 ist entwickelt für die anspruchsvolle, mobile Generation, die in punkto Kompaktheit, Bildqualität, Robustheit und Bedienkomfort keine Kompro¬misse ma¬chen will. Hier sind vor allem das professionelle 3CCD Kamerasystem für kräftige, natürliche Farben und präzise Bilddetails und die MPEG2 Aufnahme in DVD Qualität zu nennen. Eigens für den SDR-S100 hat Panasonic die Hochleistungs-„MPEG2 Engine“ entwickelt und legt damit bisherige Schwächen der MPEG2-Daten¬reduktion ad acta.

Die hohen optischen Qualitätsansprüche der LEICA Camera AG finden sich im Leica DICOMAR Objektiv des SDR-S100 wieder. Zudem sorgt der optische Bildstabilisator (OIS) dafür, das Problem der Verwacklung zu lösen. Anders als der elektronische Bildstabilisator führt der OIS zu keinen Qualitätsminderungen.

Neben der Standard 4:3 Aufnahme bietet der SDR-S100 auch das hoch auflösende 16:9 Breitbildformat. Unterstützt wird das Breitbildformat zudem durch das 6,7 cm große 16:9 LC-Display.

Im Longplay-Modus reicht die Kapazität der mitgelieferten 2 GB SD Karte für ca. 100 Minuten Video und halbiert sich jeweils zur nächst höheren Auflösungsstufe Standard und Extra Fein. Nicht zuletzt durch den Einsatz der SD Karte kommt der SDR S100 mit 243 Gramm Netto-Gewicht aus. Zudem trägt die SD Karte maßgeblich zur Robustheit des SDR-S100 bei. Aufnahmen sind immer und überall möglich –
ob Pulverschnee und Hüttenzauber mit extremen Temperaturschwankungen oder holprige Offroad-Abenteuer bei brütender Hitze. Sind alle Szenen abgedreht, spielt die SD Karte einen weiteren Trumpf aus. So kommen Filmer ohne Kabelverbindung aus, um die Aufnahmen nonlinear bearbeiten zu können. Fehlt der SD Eingang am Computer finden die Aufnahmen über das mitgelieferte USB 2.0 Highspeed-Kabel den Weg in den PC. Panasonic liefert den SDR-S100 mit der Videoschnitt-Software MotionSD STUDIO 1.0E aus.

Um die besonderen Augenblicke nicht zu verpassen, ist der SDR-S100 binnen 1,5 Sekunden für Videoaufnahmen bereit. Sobald der Kameramann das LC-Display aufklappt, schaltet sich der SD Camcorder automatisch ein und der Objektiv¬ver¬schluss öffnet sich. Auch sämtliche Bedienteile hat der Filmer auf Anhieb und mit einer Hand im Griff. Diese sind symmetrisch angeordnet und so für Links- und Rechts¬händer gleichermaßen leicht und schnell zu bedienen. Während der Aufnah¬me zeigt der LC-Monitor eine Liste von Funktionen, die per One-Touch-Navigation anwählbar sind. So können Videofilmer Einstellungen vornehmen, ohne ihre Augen vom Motiv nehmen zu müssen.

Der SDR-S100 wird erstmalig auf der IFA 2005 vorgestellt. Ab Oktober 2005 ist er für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.299 Euro erhältlich. Eine 2 GB Panasonic „PRO HIGH SPEED“ SD Karte der jüngsten Generation ist im Lieferumfang enthalten.
 
Ein Mix aus Erfahrung und Innovation.
Im SDR-S100 fusionieren bewährte und neue Technologien und ermöglichen vollkommen stabile und qualitativ hochwertige MPEG2-Aufnahmen.

  • Von professionellen Videokameras übernommene Technologien

Videos auf SD Karte – für Videoprofis in aller Welt ist dies dank der Panasonic P2-Technologie schon an der Tagesordnung. P2 steht für "Professional Plug-in" und ist ein SD-Karten basiertes Festspeichermedium. Der Vorteil der SD-Technologie liegt darin, dass keinerlei mechanische Teile vorhanden sind, so dass selbst Vibrationen und harte Stöße ohne Folgen bleiben. Die Karten haben mit ihrem geringen Gewicht, kleinen Abmessungen und der großen Kapazität die konventionelle Nachrichten-Technologie auf den Kopf gestellt.

Auch das 3CCD-System hat ihren Ursprung in der professionellen Anwendung und ist dort wegen seiner überlegenen Farbwiedergabe und der feinen Details unverzichtbar geworden.

  • Neue, speziell für den SDR-S100 entwickelte Technologien

Für den SDR-S100 hat Panasonic einen neuen MPEG2-Prozessor entwickelt: die MPEG2-Engine. Sie basiert auf dem gleichen System, mit dem DVD-Camcorder Daten verschlüsseln, und garantiert mit ihren 50 Bildern pro Sekunde einen ruhigen und natürlichen Bewegungsablauf. Die MPEG2-Engine hält das Datenvolumen ge¬ring, indem sie nur die Bild-zu-Bild-Veränderungen aufnimmt, ohne die Bild¬qualität zu mindern. Wie präzise die Engine diese Unterschiede zu erkennen vermag ist daher der Schlüsselfaktor für die wirklichkeitsgetreue Berechnung des folgenden Bildes. Die Bilder, die von einer Videokamera aufgenommen werden, beinhalten eine Viel¬zahl von Bewegungen wie Schwenks oder Zoomen. Störungen werden oft da¬durch hervorgerufen, dass diese Bewegungen für das MPEG2-Format zu schnell erfolgen. Panasonic hat daher einen neuen und hochpräzisen Prozessor entwickelt, der exakt die Bild-zu-Bild-Unterschiede ermittelt, und so Störungen minimiert. Zu¬sätzlich passt das VBR-System (Variable BitRate) die Kompressions¬rate an Umfang und Komplexität der Bewegungen an, um die Qualität einer Bild¬sequenz zu erhöhen, selbst wenn die durchschnittliche Bitrate gleich bleibt. Normalerweise werden Bilder im Long-Play-(Normal) Modus mit reduzierter Auf¬lösung auf¬genom¬men, um das Auftreten von Störungen bei niedriger Bitrate zu verhindern. Der SDR-S100 tut dies jedoch nicht, sondern verdoppelt* im Gegenteil noch die Auflösung im LP-Modus, so dass die volle Bildqualität erreicht wird.

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